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Die Ehe zwischen Mann und Frau — bleibendes familienethisches Leitbild gemäß Schrift und Bekenntnis

Stellungnahme des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Düsseldorf zur Orientierungshilfe des EKD-Rats „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit“

Einleitung

Mit großer Sorge muss man die jüngste sogenannte „Orientierungshilfe“1 des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland zur Kenntnis nehmen. Es ist zwar erfreulich, dass sich der Rat des Themas ,Familie’ überhaupt angenommen und die Abfassung eines solchen Dokuments in Auftrag gegeben hat. Der Rat der EKD grenzt sich hierdurch von Individualismus und Hedonismus ab — und beruft sich darin völlig zurecht auf das Offenbarungszeugnis der Heiligen Schrift.2

Doch abgesehen von dieser ziemlich allgemeinen Ortsbestimmung liefert das Dokument aufgrund theologischer Mängel kaum einen Beitrag zur dringend benötigten3 biblisch-theologischen Orientierung in Familienseelsorge und Familienpolitik — trotz beträchtlichen Umfangs und vermutlich erheblicher darauf verwandter personeller und materieller Ressourcen. Schon aus diesem Grund ist die „Orientierungshilfe“ eine tragische verpasste Chance, vollmächtige biblische Wegweisung im gesellschaftspolitischen Diskurs unserer Zeit zu geben. Aber dabei bleibt es leider nicht: Die „Orientierungshilfe“ vollzieht eine bewusste Abkehr von der Ehe als dem normativen Leitbild für familiäres Zusammenleben; ja, es scheint, als wolle sie diese Schöpfungsordnung sogar verlästern.

Mängel der „Orientierungshilfe“

Die „Orientierungshilfe“ rezipiert ausgiebig die Familienrechtslage sowie Befunde der empirischen Sozialforschung. Derartige Tatsachen müssen selbstverständlich zur Kenntnis genommen werden, spiegeln sie doch Anfragen unserer Zeit wider. In einer kirchlichen Orientierungshilfe erwartet man aber vor allem eine ausführliche theologische Deutung. Da diese allzu knapp ausfällt, drängt sich der Eindruck auf, als würde hier ein klassischer Fehlschluss vom Sein aufs Sollen vollzogen.

Insbesondere enthält der theologische Teil der „Orientierungshilfe“ folgende gravierende Mängel bzw. Irrtümer:

1. Defizitäre Schriftauslegung: Bei Weitem nicht alles, was die Bibel — auch von Glaubensvorbildern4 — berichtet, wird von ihr zugleich mit positiver Wertung versehen. Rechtfertigt die Heilige Schrift etwa Davids Ehebruch? Keineswegs, wie die biblische Biographie Davids zeigt.5 Ähnlich wird die „Patchwork-Konstellation“6 von Abraham, Sara und Hagar in der Heiligen Schrift nicht gebilligt, sondern implizit verworfen, da sie nicht auf Gottes Verheißung gründet (vgl. den weiteren Verlauf der Abrahamsgeschichte7 sowie die heilsgeschichtliche Erörterung des Apostels PAULUS zur abrahamitischen Segenssukzession8). Aus demselben Grund kann auch die zweideutige Mutmaßung der „Orientierungshilfe“ über „biblische Texte, die von zärtlichen Beziehungen zwischen Männern sprechen“9 mitnichten zur theologischen Rechtfertigung solcher Beziehungen dienen. Selbst wenn der Verfasser des 2. Samuelbuchs eine solche Beziehung zwischen David und Jonatan hätte andeuten wollen, wie vom Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland behauptet,10 wäre sie im Lichte der unbestritten durchweg negativen Aussagen der Heiligen Schrift zu homosexuellen Handlungen11 lediglich als Teil der Beschreibung des Glaubenshelden David als simul iustus et peccator (gerecht und Sünder zugleich) zu werten. Der normative Charakter des Ehestands für die biblischen Autoren wird hingegen darin überdeutlich, dass die Beziehung zwischen Gott und Seinem Volk vielerorts in der Heiligen Schrift mit einem Ehebund verglichen wird.12 Es mag ja sein, dass dieser klare biblische Befund für vom Feminismus beeinflusste Theologen anstößig ist. Es ist aber unredlich, wenn das Verfasserkollektiv der „Orientierungshilfe“ versucht, ihn durch einen pauschalen Verweis auf die „Vielfalt biblischer Bilder“ und die „Breite des biblischen Zeugnisses“13 beiseite zu schieben.

2. Unzureichende Unterscheidung von Gesetz und Evangelium: Es wird in der „Orientierungshilfe“ der Eindruck erweckt, als würde die Botschaft von der Rechtfertigung des Menschen sola gratia (allein aus Gnaden) Gottes Gebote aufheben — und es könne daher kirchlich gesegnet werden, was dem offenbarten Willen Gottes widerspricht.14 Die von AUGUSTINUS und den Reformatoren betonte paulinische Rechtfertigungsbotschaft verheißt, dass Gott unsere Sünden im Hinblick auf Christi Sühnetod vergibt15 — Voraussetzung ist aber unser Vertrauen (pistis) auf den in Christus menschgewordenen Gott und der damit verbundene Sinneswandel (metanoia) im Sinne einer Umkehr zu Gott16, welche sich gerade auch in einer neuen inneren Zustimmung zu Gottes guten Geboten widerspiegelt.17

3. Ignoranz historischer Positionen evangelischer Ethik: Im Gegensatz zur „Orientierungshilfe“18 war für Martin LUTHER die göttliche Stiftung der Ehe völlig unstrittig.19 Sie ist für LUTHER ein „äußerlich weltlich Ding“20 nur insofern, als sie keine ausschließlich oder auch nur vorrangig kirchliche Ordnung ist (wie etwa im Fall eines sakramentalen Eheverständnisses). Die Lehre von den drei Ständen — kirchliches Amt im weitestmöglichen Sinn, Ehe und Familie sowie weltliche Obrigkeit — wurde von LUTHER sogar als der erste von drei hermeneutischen Schlüsseln zur gesamten Heiligen Schrift verstanden.21 Auch für Dietrich BONHOEFFER war die Ehe eines von vier göttlichen „Mandaten“ und damit grundlegend für jede theologische Ethik.22 Nicht zuletzt aber lehrt die Confessio Augustana, der grundlegende lutherische Bekenntnistext, ausdrücklich und unmissverständlich (Art. 23):

Gott hat den Ehestand gestiftet (1.Mose 1).“

In der Summe hinterlässt die „Orientierungshilfe“ den Eindruck, als wäre ein großer Teil des theologischen Gedankengangs weltanschaulichen Denkvoraussetzungen geschuldet, die der Offenbarung Gottes in Jesus Christus, wie Er uns in der Heiligen Schrift vorgestellt wird, fremd sind oder ihr sogar direkt widersprechen. Dann aber stellt sich die Frage, welche prophetische Rolle die Evangelische Kirche in Deutschland noch spielt — und ob sie wirklich im Geiste etwa der Barmer Theologischen Erklärung redet, wo es heißt (These III):

Wir verwerfen die falsche Lehre, als dürfe die Kirche die Gestalt ihrer Botschaft und ihrer Ordnung ihrem Belieben oder dem Wechsel der jeweils herrschenden weltanschaulichen und politischen Überzeugungen überlassen.“

Wertung

Die jüngste „Orientierungshilfe“ ist zwar sozialwissenschaftlich informativ, wird aber ihrem Selbstanspruch nicht gerecht. Sie normalisiert widergöttliches — bei Ausbleiben von Reue vom Heil ausschließenden — Verhalten, etwa Ehebruch und Unzucht. Es steht mit schrecklichem Ernst zu befürchten, dass Menschen durch diese „Orientierungshilfe“ um Sündenerkenntnis und Reue — und damit um die notwendigen Voraussetzungen für göttliche Vergebung und ewiges Heil — gebracht werden. Statt solcher Desorientieung wäre es Auftrag der evangelischen Kirche, Gesetz und Evangelium zu predigen: Menschen einerseits dazu zu ermutigen, ein Leben nach Gottes guten Geboten zu führen und ihnen andererseits im Fall des Scheiterns Vergebung durch Christus und Hoffnung auf ein neues gottgefälliges Leben in der Kraft des Heiligen Geistes zuzusagen.

Zudem spielt die „Orientierungshilfe“ mit einer Verlästerung der göttlichen Schöpfungsordnung der Ehe, wenn diese zuvörderst als „patriarchales Eigentumsverhältnis“ und Begründung für die „Geschlechter-Hierarchie“ vorgestellt wird.23 Die Heilige Schrift, maßgebliche Bekenntnisschriften und bedeutende evangelische Theologen lehren jedoch eindeutig: Die Ehe zwischen Mann und Frau in lebenslanger Treue ist (abgesehen von einem enthaltsamen Leben bei Vorliegen der besonderen Geistesgabe der Ehelosigkeit24) das einzige für Christen normative Leitbild für Familie und gelebte Sexualität. Zu allen Zeiten, einschließlich des historischen Kontexts des Alten wie des Neuen Testaments (ganz gleich, ob in jüdischem oder griechisch-heidnischem Umfeld), ist es Menschen schwer gefallen, dies anzunehmen und ihr Leben daran auszurichten.25 Theologische Orientierung darf aber nie bei anthropologischen oder religionsgeschichtlichen Betrachtungen stehen bleiben.

Familienethische und -politische Orientierung aus evangelischer Perspektive müsste den Einzelnen zu ehelicher Treue ermutigen und bei politischen Entscheidungsträgern auf eine besondere Förderung des Leitbilds Ehe dringen. Die „Orientierungshilfe“ unterlässt dies nicht nur, sondern leistet sogar einer weiteren Erosion der Institution Ehe mit ungeahnten Konsequenzen Vorschub. Davon abgesehen isoliert eine solche Positionierung die EKD in der Ökumene, sowohl innerhalb der protestantischen Konfessions-Weltbünde, als auch in ihren Beziehungen zur römisch-katholischen Kirche, den byzantinisch- und orientalisch-orthodoxen Kirchen sowie zur anglikanischen Kirchengemeinschaft.

Wer die jüngste, fälschlich sogenannte, „Orientierungshilfe“ des Rates der EKD entgegen klarer Aussagen der Heiligen Schrift, der evangelischen Bekenntnisschriften und maßgeblicher Theologen sämtlicher christlicher Konfessionen unterstützt, trägt Mitverantwortung an einem theologisch fragwürdigen, Verwirrung und Ärgernis stiftenden Dokument. Man kann nur alle kirchlichen Verantwortungsträger, inbesondere Präsides, Landesbischöfe und EKD-Ratsmitglieder, nachdrücklich dazu auffordern, sich von dieser „Orientierungshilfe“ unmissverständlich zu distanzieren und die darin enthaltenen Irrtümer öffentlich zu benennen26 — auf dass die Evangelische Kirche in Deutschland wirkliche familienethische Orientierung bietet.

Anmerkungen

1 Zwischen Autonomie und Angewiesenheit: Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken. Eine Orientierungshilfe des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2013.

2 A.a.O., S. 11.

3 Angesichts der weiten Verbreitung von Scheidung und Wiederheirat, Kindstötung im Mutterleib ohne medizinische Indikation, Kohabitation und weiterer Verirrungen.

4 I.S.v. Hebr 11,2ff.

5 2.Sam 12,7ff.

6 A.a.O., S. 56.

7 1.Mose 17,18f., 21,8ff.

8 Röm 9,7ff., 11,1.

9 A.a.O., S. 66.

10 Präses Dr. h.c. mult. Nikolaus SCHNEIDER im Gespräch mit Reinhard BINGENER unter Verweis auf den poetischen (!) Text 2.Sam 1,26 (Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 6. Juli 2013).

11 Z.B. Röm 1,26ff., 1.Kor 6,9f. u.v.m.; vgl. Mit Spannungen leben. Orientierungshilfe des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, 1996, Abschnitt 2.3.

12 Z.B.: Hos 2,21f., Eph 5,31f., Offb 19,7.

13 Zwischen Autonomie und Angewiesenheit, S. 13, 58.

14 A.a.O., S. 71.

15 Z.B. Röm 3,23f.

16 Mk 1,15, vgl. auch Röm 12,2

17 Röm 8,7ff., 3,31.

18 Zwischen Autonomie und Angewiesenheit, S. 13, 63.

19 „Aber die heiligen Orden und rechten Stifte von Gott eingesetzt sind diese drei: das Priesteramt, der Ehestand, die weltliche Obrigkeit.“ (WA 26, 504,31f.)

20 WA 30 III, 205,12

21 WA TR 5, 218,14-24. Vgl. auch Oswald BAYER: Martin Luthers Theologie, Tübingen: Mohr Siebeck, 32007, S. 111ff.

22 DBW 6, 54.

23 Zwischen Autonomie und Angewiesenheit, S. 57f.

24 1.Kor 7.

25 Mt 19,3ff., Röm 1,26f.

26 Vgl. den Offenen Brief von Prof. Dr. Peter P. J. BEYERHAUS, DD an den EKD-Ratsvorsitzenden Präses Dr. h.c. mult. Nikolaus SCHNEIDER vom 12. Juli 2013.

Gibt es eine christliche Politik?

Die Frage nach der Möglichkeit oder Unmöglichkeit einer Politik auf der Grundlage der christlichen Weltanschauung treibt wohl alle politisch engagierten Christen um. Am 7. Mai 2013 diskutiert hierüber die CDU Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer Regionalkonferenz. Anlässlich dessen erläutert der Kreisvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU Düsseldorf, PD Dr. Dr. Frederik Herzberg, die Position seines Verbandes:

Es ist einerseits richtig, dass es nicht die christliche Politik gibt. Die Selbst-Offenbarung des dreieinigen Gottes in Jesus Christus, wie sie uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird und auch in der Schöpfung widerhallt (wenngleich durch den Sündenfall verdunkelt), lässt sich nicht ,eins-zu-eins’ in ein Wahlprogramm übersetzen. Es gibt keine Blaupause für eine christliche Politik; daher ist es nicht erstaunlich, dass bekennende Christen faktisch oft zu unterschiedlichen politischen Auffassungen gelangen.

Andererseits spricht beispielsweise das Grundgesetz von einer „Verantwortung vor Gott und den Menschen”. Jede Gottesvorstellung bringt nämlich unweigerlich eine Ethik hervor. Deshalb ist es zu kurz gegriffen, wenn behauptet wird, es gäbe nur christliche Politiker, aber keine christliche Politik. Bei gewissen Fragen kann man der Heiligen Schrift (und in gewissem Maße sogar der Schöpfung) sehr wohl entnehmen, welche politischen Entscheidungen eindeutig gegen den Willen des biblischen Gottes sind, wie auch konfessionsübergreifend feststellt wird — etwa durch den Sozialethiker Helmut Thielicke auf evangelischer Seite und die sozialethischen Teile des Katechismus der katholischen Kirche.

Beispielsweise ist christliche Politik unvereinbar mit allem, was den Menschen das Halten der Zehn Gebote erschwert. Folglich zeichnet sich christliche Politik aus durch den Schutz des ungeborenen Lebens, den Schutz von Ehe und Familie, den Schutz von Feiertagen (Sabbatgebot), aber auch durch das Vermeiden bzw. Korrigieren von Wirtschaftsordnungen, die Gier, Neid oder Diebstahl befördern (wie der ungezügelte Kapitalismus oder die Zentralverwaltungswirtschaft).

© EAK Düsseldorf 2013

Evangelischer Arbeitskreis wählt neuen Kreisvorstand

Am 22. September fand die Mitgliederversammlung mit Vorstandsneuwahlen des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Düsseldorf im Haus der evangelischen Kirche in der Bastionstraße statt. Vor dem formalen Teil der Mitgliederversammlung sprach die Superintendentin des evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf, Pfarrerin Henrike Tetz, ein Grußwort — und bekannte sich dazu, seit vielen Jahren die EAK-Zeitschrift „Evangelische Verantwortung” mit großem Interesse und Gewinn zu lesen.

Alter und neuer EAK-Kreisvorsitzender in Düsseldorf ist J.-Prof. Dr. Dr. Frederik Herzberg, als stellvertrender Kreisvorsitzender amtiert Henrik v. Lukowicz, der auch dem EAK-Landesvorstand angehört, und als Kreisschriftführerin bleibt Angélique Herzberg im Amt. Weitere Kreisvorstandsmitglieder sind Christian Eichhorn, Wolfgang Georg, Sven Holly, Stadtkämmerer a.D. Dr. Wolfram Kesseler (zugleich Mitglied des EAK-Bezirksvorstands), Dr. Jens Petersen MdL, Ingrid v. Loebell und Dorothea Gräfin v. Schlieben (langjähriges EAK-Landesvorstandsmitglied und ehemalige Landessynodale der Evangelischen Kirche im Rheinland).

In einer regen Diskussion am Schluss der Mitgliederversammlung wurden mögliche Themen künftiger Veranstaltungen des EAK Düsseldorf angedacht: insbesondere die geistliche und gesellschaftliche Herausforderung des Islam, die Zukunft evangelischer Jugendarbeit, Innere Mission, evangelische Sozialethik und die Situation der Ostkirchen. Auch wurde auf die zentrale Bedeutung der Johanneskirche – mit ihrem vielfältigen sozialen, kulturellen und geistlichen Programm an sechs Tagen der Woche – für Düsseldorf und für den rheinischen Protestantismus überhaupt hingewiesen. Es bestand Einvernehmen darüber, dass die Stadt Düsseldorf für Schallschutzmaßnahmen Sorge tragen sollte, damit die wichtige Arbeit der Johanneskirche auch während der Bauarbeiten für den Kö-Bogen 2 weitergehen kann.

Der Evangelische Arbeitskreis der CDU/CSU ist eine Sonderorganisation der Unionsparteien, der alle evangelischen Mitglieder von CDU und CSU angehören, in Düsseldorf sind dies über 800 Personen. Ehemalige Bundesvorsitzende sind Altbundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog, Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel – und der langjährige Düsseldorfer CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Gerhard Schröder (Bundesaußenminister von 1961 bis 1966).

Erschienen in: C-Inform, Nr. 293. © EAK Düsseldorf 2011

Gottesrecht und Menschenrecht im Islam: Carsten Polanz beim Evangelischen Arbeitskreis der CDU Düsseldorf

Am 8. November 2010 konnte der Evangelische Arbeitskreis der CDU Düsseldorf den Islamwissenschaftler Carsten Polanz, M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz und Doktorand der Islamwissenschaft an der Universität Bonn, zu einem Vortrag über „Gottesrecht und Menschenrecht im Islam” in der Düsseldorfer CDU-Kreisgeschäftsstelle begrüßen. Hierin wurden die unüberbrückbaren Differenzen zwischen der Vorstellung von Menschenrechten in islamischen Rechtstraditionen einerseits und dem abendländischen, jüdisch-christlich geprägten Menschenrechtsbegriff andererseits dargelegt; die theologisch-weltanschaulichen Hintergründe dieser Unterschiede wurden dabei ebenso erörtert wie konkrete politische Manifestationen.

Während abendländische Rechtsphilosophien jedem Menschen eine unbedingte Würde zuerkennen, die theologisch durch die Gottesebenbildlichkeit des Menschen (Genesis 1,27) zu begründen ist, gibt es nach islamischer Rechtsauffassung keine universale Menschenwürde, sondern die Würde des Einzelnen hängt von dessen Beachtung der islamischen Rechtsnormen und insbesondere seinem Verhalten gegenüber der islamischen Gemeinschaft (Umma) ab. Wahrhaftige Würde erlangt ein Mensch laut der überwältigenden Mehrheit islamischer Rechtsausleger erst durch die bedingungslose Unterwerfung unter islamisches Recht. Dies hat erstens zur Folge, dass nach islamischer Mehrheitsmeinung die weltweite Durchsetzung von Menschenrechten gleichbedeutend mit der Bekehrung der gesamten Menschheit zum Islam und der flächendeckenden Anwendung islamischen Rechts (Scharia) in einem islamischen Weltreich (Kalifat) ist. Zweitens stehen laut dieser Sichtweise Menschenrechte grundsätzlich unter dem Vorbehalt der Übereinstimmung mit der Scharia, welche weder ein ungeschränktes Recht auf körperliche Unversehrtheit noch auf privates Eigentum, geschweige denn auf freie Religionsausübung, kennt. Eine Abwendung vom Islam ist dieser Perspektive zufolge gleichbedeutend mit Staatsverrat und daher nach mehrheitlicher Auffassung islamischer Rechtsgelehrter mit dem Tod zu bestrafen. Unzweideutigen politischen Niederschlag findet diese Rechtsauffassung in der auch heute noch gültigen „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam” der Organisation Islamischer Staaten (OIC) von 1990.

Bis heute dominiert in der islamischen Welt eine dezidiert politische Theologie: Das zentral Hoffnungsgut des Islam ist die Verwirklichung einer weltumspannenden islamischen Theokratie (ein weltweites Kalifat), in welcher die gesamte Menschheit dem islamischen Recht unterworfen ist und welche auf diese Weise das Jüngste Gericht vorbereitet. Folgerichtig sind — laut der überwiegenden Mehrheit islamischer Gelehrter — Religion, Gesetzgebung und Rechtsprechung grundsätzlich nicht zu trennen. Die rechtliche Stellung eines einzelnen Menschen soll sich demzufolge allein danach bemessen, in wie weit er oder sie zur Verwirklichung des religiös-politischen Ideals eines islamischen Weltreichs beiträgt; universale Menschenrechte im westlichen Sinne können aus islamischer Sicht daher gar nicht wünschenswert sein.

Zwar warten auch wir Christen (besonders im Advent) „auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach Seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt” (2. Petrus 3,13). Aber passend zur kirchlichen Jahreszeit zwischen Reformationstag und Ewigkeitssonntag, in welcher diese Veranstaltung stattfand, wurden wir in Carsten Polanz‘ Vortrag an den wesentlichen Unterschied zwischen der islamischen und der biblisch-reformatorischen Heils- und Endzeitlehre erinnert: Muslime müssen sich selbst durch gute Werke (einschließlich politischen Einsatzes für die Umma) ihr Heil verdienen und die von ihnen erhoffte Weltordnung selbst herbeiführen. Die biblische, von den Reformatoren wiederentdeckte, Heilslehre hingegen weiß darum, dass der natürliche Mensch in Sünde gefangen ist, nie aus der eigenen, unzulänglichen Gerechtigkeit vor Gott bestehen kann, sondern völlig auf Gottes Versöhnungshandeln in Jesus Christus angewiesen ist und nur auf Sein Eingreifen zur Erlösung dieser Welt vertrauen kann (Römer 3,22-24).

Zusammengefasst lässt sich festhalten: Sich für universale Menschenrechte nach westlicher Vorstellung einzusetzen, hat nach mehrheitlicher islamischer Auffassung keinerlei Wert an sich, sondern steht im Gegenteil eher der Durchsetzung islamischen Gottesrechts im Wege. Für Christen hingegen folgt der Einsatz für Menschenrechte (z.B. bei der Abschaffung des Sklavenhandels im 19. Jahrhundert) erstens daraus, dass jeder Menschen nach dem Bilde Gottes geschaffen ist und daher eine unveräußerliche Würde besitzt, und zweitens aus der Hoffnung auf das Friedensreich Christi, das schon heute überall dort anbricht, wo Menschen im Frieden mit Gott und ihrem Nächsten leben.

© EAK Düsseldorf 2010

Evangelischer Arbeitskreis der CDU Düsseldorf zu Gast beim Superintendenten

Am 6. September 2010 sprach der scheidende Superintendent des Kirchenkreises Düsseldorf, Pfarrer Ulrich Lilie, anlässlich einer Mitgliederversammlung des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Düsseldorf im Haus der Kirche zum Thema „Zukunft der Evangelischen Kirche in Düsseldorf”.

In seinem Grundsatzreferat legte der seit 2007 amtierende Superintendent die vielfältigen Herausforderungen der Volkskirche – in Verkündigung, Seelsorge und Diakonie, aber auch in den Bereichen Finanzen, Organisation und Gebäudeerhaltung – perspektivisch für die nächsten beiden Jahrzehnte dar und erörterte mögliche Lösungsansätze, die im Düsseldorfer Kirchenkreis, der rheinischen Landeskirche („Missionarisch Volkskirche sein”) sowie der Evangelischen Kirche in Deutschland („Kirche der Freiheit”) diskutiert werden.

Der demographisch bedingte Schwund finanzieller Mittel wird zu einer ausgeprägten Prioritätensetzung im Sinne des Kernauftrags der Kirche – die Frohe Botschaft von der Versöhnung mit Gott durch Jesus Christus in Wort und Tat zu verkündigen – führen müssen. Beispielsweise könnte die evangelische Kirche in der Fläche präsent bleiben, ohne zwangsläufig allerorts eigene Predigtstätten zu unterhalten. Für mobile Zielgruppen (z.B. in der Jugendarbeit) könnten Angebote regional konzentriert werden. In der Verkündigung könnten vermehrt auch Nicht-Theologen (Prädikanten und Lektoren mit theologischer Zusatzausbildung) eingesetzt werden. Auch eine Aufwertung des Diakonats (dem römisch-katholischen Beispiel folgend) wäre bedenkenswert.

Dem Vortrag des Superintendenten folgte eine rege Diskussion, an der sich ein großer Teil der ca. 25 erschienen Mitglieder beteiligte. Sowohl der 1. stellvertretende EAK-Landesvorsitzende, Henning Aretz (Essen, ehem. MdL), als auch Dr. Jens Petersen MdL nahmen an der Versammlung teil.

Superintendent Lilie wird Ende November in den Vorstand der Graf-Recke-Stiftung wechseln. Stellvertretender Superintendent ist derzeit Pfarrer Dr. Uwe Vetter, der bereits im Juni mit Vertretern des EAK-Kreisverbands Düsseldorf und des EAK-Bezirksverbands Niederrhein sprach.

Superintendent Lilie und EAK-Kreisvorsitzender Herzberg
Superintendent Lilie (r.) und EAK-Kreisvorsitzender Herzberg beim Nachgespräch

© EAK Düsseldorf 2010

Offene Großstadtkirche

„Offene Großstadtkirche” — ein Konzept mit Zukunft? Vorbild für alle? Oder eine kostspielige Sackgasse? Der EAK im Bezirk Niederrhein und der noch junge EAKKreisverband Düsseldorf wollten es genau wissen und sich selbst an Ort und Stelle in der Düsseldorfer Johanneskirche informieren. Dort empfing Pfarrer Dr. Uwe Vetter die Teilnehmer der Veranstaltung am Freitagabend – einen Tag nach „Johanni” – im Kirchencafé, der Innenstadtoase für eilige Gäste. Das „niederschwellige” Angebot an schlichten Tischen und Stühlen für Banker und Obdachlose, Sekretärinnen und Großstadteinkäuferinnen dient der Kontaktaufnahme auch mit Kirchenfernen. Die Abendandacht im Kirchraum mit Informations-Mail Juli 2010 des EAK Landesverbandes Nordrhein-Westfalen Kurzpredigt, Orgelmusik und Vaterunser setzte dann einen markanten Kontrapunkt: Besinnung und praktizierter Glaube inmitten der Geschäftigkeit der Landeshauptstadt.

Für die EAK-Mitglieder bot sich anschließend die Möglichkeit, das an der Johanneskirche verfolgte Konzept in seinen zahlreichen Facetten erläutert zu bekommen: Die Gestaltung des Kirchenschiffes, dessen Nutzung für Veranstaltungen, deren Finanzierung mit Hilfe von Sponsoren, die dafür einzuhaltenden Qualitätsstandards, die kontinuierliche Übertragung der Sonntagsgottesdienste im regionalen Privatfernsehen, die Planung, Durchführung und – von Vetter besonders hervorgehoben – auch Wiederabsetzung von Projekten, die Auswirkungen auf das Personal und dessen Kreativität wie auch auf die Leitungsstrukturen – die „Offene Großstadtkirche” zeigte sich als ein komplexes Unternehmen mit manchen Überraschungen. Auch die bewußt in Kauf genommenen Defizite dieses speziellen Angebots ließ Vetter nicht aus: Auf soziale Einrichtungen wie Kindergärten verzichtet seine als Kontaktstelle, Ereignis- und Predigtstätte dienende Kirche ebenso wie auf permanente Gruppen, die soziale Nähe vermitteln, aber unbewußt auch hohe Zutrittsschranken mit sich bringen. Wer dauerhaften sozialen Anschluß sucht, wird an der Johanneskirche auf seine jeweilige Ortsgemeinde verwiesen. Nicht als „Kostgängerin” der Vorstadt- und Umlandgemeinden, sondern als „Leuchtturm”, der auf die Möglichkeiten kirchlichen Lebens heute verweist, verstehen die Verantwortlichen daher helle, offene Johanneskirche.

© PD Dr. Jürgen Plöhn, EAK Niederrhein 2010

Evangelischer Arbeitskreis der CDU Düsseldorf auf Landesebene vertreten

Erstmals seit vielen Jahren ist der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU Düsseldorf wieder als ordentlicher Kreisverband auf der Landesdelegiertenversammlung des EAK Nordrhein-Westfalen präsent gewesen und wird auch weiterhin im EAK-Landesvorstand vertreten sein.

Die 23. EAK-Landestagung, welche am 21. November im Haus der Evangelischen Kirche in Köln stattfand, stand unter der Überschrift „Christenverfolgung weltweit stoppen — für Toleranz und friedliches Miteinander der Religionen”; als Referenten waren Markus Rode, Geschäftsführer des verfolgten Christen beistehenden Hilfswerks Open Doors Deutschland e.V., und Dr. Otmar Oehring, Leiter der Fachstelle Menschenrechte des katholischen Missionswerks Missio, geladen.

Gegenstand der inhaltlichen Beratungen der rund neunzig Delegierten war der Leitantrag des Landesvorstands „Für Religionsfreiheit in der Türkei”. Auf Antrag des EAK-Bezirks Niederrhein wurde der Leitantrag ergänzt, um auch auf die berechtigten Anliegen kleinerer christlicher Konfessionen sowie anderer religiöser Minderheiten ausdrücklich hinzuweisen. In dieser Fassung wurde die Resolution von den Delegierten einstimmig verabschiedet. Hier ein Auszug:

Der EAK fordert, dass auch die öffentliche Ausübung von Religion für alle Religionen in der Türkei möglich sein muss. Heute muss etwa der evangelische deutsche Pfarrer offiziell als deutscher Botschaftsangehöriger arbeiten, denn nach dem türkischen Gesetz ist ausländischen Geistlichen jede Tätigkeit im Land verboten. Christliche Kirchen können nicht als gesellschaftliche Vereinigungen von Menschen christlichen Glaubens, sondern nur als „nicht-muslimische Stiftung“ bestehen. Ein christliches Straßenfest ist trotz aller Interpretationsmöglichkeiten jenseits des geschriebenen Gesetzes undenkbar. Kirchengemeinden, die den vielen Flüchtlingen in Istanbul aus dem Iran, Irak und aus Afrika mit Kleidung, finanzieller Unterstützung, Unterricht für die Kinder und Rechtsberatung helfen, müssen aufpassen, dass ihnen dies nicht als öffentliches religiöses Engagement ausgelegt wird. Schon die kirchliche Hilfe für die Erdbebenopfer vor vier Jahren brachte einigen Gemeinden den harschen Vorwurf der heimlichen Mission ein.

Neben programmatischer Arbeit gehörten — turnusgemäß — Landesvorstands- und Delegiertenwahlen zur Tagesordnung der diesjährigen Landestagung. Der Landesvorsitzende Volkmar Klein MdB wurde mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt — ebenso seine Stellvertreter, darunter auch die Vorsitzende des EAK-Bezirks Bergisches Land, Margarete Iversen. Neuer Landesschriftführer ist der Politikwissenschaftler Priv.-Doz. Dr. Jürgen Plöhn. Das langjährige Düsseldorfer Landesvorstandsmitglied Dorothea Gräfin von Schlieben kandidierte nicht abermals; dafür wurde der neue Düsseldorfer Kreisvorsitzende, J.-Prof. Dr. Dr. Frederik Herzberg, als Beisitzer in den Landesvorstand gewählt.

© EAK Düsseldorf 2009

Evangelischer Arbeitskreis Düsseldorf gegründet

Erstmals seit vielen Jahren besteht in Düsseldorf wieder ein aktiver Kreisverband des Evangelischen Arbeitskreises (EAK), einer Sonderorganisation von CDU und CSU, welche satzungsgemäß von allen evangelischen Mitgliedern der Unionsparteien gebildet wird — allein in Düsseldorf rund 800 Personen.

Mitte Juli hatte bereits eine Auftaktveranstaltung mit Pfarrer Reiner Vogels, dem Vorsitzenden des Lutherischen Konvents im Rheinland, und Dr. Jens Petersen MdL zur Barmer Theologischen Erklärung von 1934 stattgefunden (siehe C-Inform Nr. 272). Am 29. September hat sich nun der EAK Düsseldorf in den Räumlichkeiten der CDU-Kreisgeschäftsstelle neu konstituiert und insbesondere einen neuen Kreisvorstand gewählt.

Auf der Versammlung, die von CDU-Kreisschatzmeister Dr. Jens Petersen MdL eröffnet und von der EAK-Bezirksvorsitzenden Margarete Iversen geleitet wurde, ist J.-Prof. Dr. Dr. Frederik Herzberg zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt worden; stellvertretende Kreisvorsitzende sind Sven Holly, Ingrid von Loebell und Henrik von Lukowicz. Die Schriftführerin des neuen Kreisvorstands heißt Angélique Herzberg; des Weiteren gehören dem Kreisvorstand Christian Eichhorn, Wolfgang Georg, Dorothea Gräfin von Schlieben, Dr. Wolfram Kesseler und Dr. Jens Petersen MdL an.

Der neue Kreisvorstand will sich durch hochkarätig besetzte Veranstaltungen mit aktuellen geistlichen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen befassen; unter anderem ist hierbei an radikalen Islamismus und dogmatisch-ideologischen Atheismus gedacht. Darüber hinaus soll das Gespräch mit der Leitung des Düsseldorfer evangelischen Kirchenkreises sowie mit der Evangelischen Allianz Düsseldorf gesucht werden. Ein weiteres wichtiges Vorhaben des neuen Kreisvorstands ist der regelmäßige Austausch mit allen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern der evangelischen Kirche, die der CDU angehören oder ihr nahestehen.

Wir freuen uns auf die aktive Mitarbeit möglichst vieler evangelischer Christen in der CDU Düsseldorf!

Erschienen in: C-Inform, Nr. 274. © CDU Düsseldorf 2009

Evangelische Christen in der CDU Düsseldorf gründen Arbeitskreis

Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) ist eine Sonderorganisation der CDU/CSU, zu welcher qua Satzung alle evangelischen Mitglieder der Union angehören (bundesweit ca. 203 000 Personen). Bundesvorsitzender ist Thomas Rachel MdB, nordrhein-westfälischer Landesvorsitzender ist Volkmar Klein MdL. Auch in Düsseldorf soll nun wieder ein aktiver Kreisverband entstehen.

Auftakt für die Gründung war eine Veranstaltung am 16. Juli 2009: Pfarrer Reiner Vogels, Vorsitzender des Lutherischen Konvents im Rheinland, referierte zum Thema „‚Kirche muss Kirche bleiben’ — 75 Jahre Theologische Erklärung von Barmen”. Hierin erläuterte er, wie das Kernanliegen der Bekennenden Kirche (Schutz des Evangeliums vor dem Zugriff der Politik) seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs von interessierter Seite systematisch umgedeutet worden ist, um eine politische Verkündigung mit sozialdemokratischem Einschlag zu rechtfertigen. Dadurch wird bis heute die kirchliche Verkündigung der eigentlichen Frohen Botschaft — Versöhnung mit Gott durch Jesus Christus — zuweilen völlig entstellt.

Gerade deshalb ist der Auftrag, gelebten evangelischen Glauben verantwortungsvoll in die Politik einzubringen, ohne ihn dabei zu instrumentalisieren, von ungebrochener Aktualität. Hierzu wollen wir alle evangelischen Mitglieder der CDU Düsseldorf einladen: Die konstituierende Mitgliederversammlung findet am Dienstag, den 29. September 2009, um 18.30 Uhr, in der Kreisgeschäftsstelle (Ratinger Straße 25) statt.

Erschienen in: C-Inform, Nr. 272. © CDU Düsseldorf 2009

 

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